Dofollow-Link
Ein Dofollow-Link ist ein Hyperlink ohne rel="nofollow"-Attribut. Er signalisiert Suchmaschinen, dass Sie der verlinkten Seite Vertrauen entgegenbringen, und überträgt SEO-Wert (Link Juice) an das Linkziel. Damit ist der Dofollow-Link das wichtigste Werkzeug im strategischen Linkbuilding und ein zentraler Hebel für Sichtbarkeit, Autorität und Rankings Ihrer Domain.
Was ist ein Dofollow-Link?
Technisch gesehen ist jeder Standard-<a href="...">-Link ein Dofollow-Link, solange er kein rel="nofollow", rel="sponsored" oder rel="ugc"-Attribut trägt. Suchmaschinen wie Google folgen diesen Links, indexieren das Ziel und werten den Verweis als Empfehlung. Im Gegensatz zum Nofollow-Link, der seit 2019 nur noch als Hinweis gilt, fließt beim Dofollow-Link der volle Autoritätswert der verlinkenden Seite anteilig auf das Ziel über. Für Ihre SEO-Strategie bedeutet das: Jeder hochwertige Dofollow-Link von einer thematisch relevanten, vertrauenswürdigen Domain stärkt Ihre Position in den Suchergebnissen messbar.
SEO-Wert eines Dofollow-Links
Der konkrete Nutzen eines Dofollow-Links für Ihre Domain lässt sich in vier Kernpunkten zusammenfassen:
- Link Juice und PageRank-Vererbung — der verlinkende Beitrag gibt einen Teil seiner Autorität an das Ziel weiter und stärkt damit dessen Ranking-Potenzial.
- Crawl-Pfade und Indexierung — Suchmaschinen entdecken neue oder aktualisierte URLs schneller, wenn sie über Dofollow-Links erreichbar sind.
- Topic-Authority — Links aus thematisch passenden Quellen erhöhen Ihre wahrgenommene Expertise im jeweiligen Themencluster.
- Trust- und Brand-Signale — Verweise von etablierten Publishern oder Branchenseiten stärken Ihre Markenwahrnehmung und Ihr E-E-A-T-Profil.
Wie erkennen Sie einen Dofollow-Link?
Sie prüfen einen Link mit wenigen Handgriffen direkt im Browser oder mit gängigen SEO-Tools:
- Quellcode prüfen: Rechtsklick auf den Link, "Element untersuchen" wählen und das
<a>-Tag einsehen — fehltrel="nofollow", ist es ein Dofollow-Link. - Browser-Extensions: Tools wie die Ahrefs SEO Toolbar oder NoFollow Simple markieren Nofollow-Links farbig — alle anderen Verweise sind Dofollow.
- Backlink-Tools: Ahrefs, Semrush oder Sistrix klassifizieren jeden gefundenen Backlink eindeutig nach Link-Typ.
- Manuelle Stichprobe: In Gastbeiträgen, Pressemitteilungen oder Branchenverzeichnissen lohnt sich die Prüfung vor der Veröffentlichung.
Best Practices für Ihren Linkaufbau
Damit Dofollow-Links nachhaltig wirken, sollten Sie folgende Grundsätze beachten:
- Qualität vor Quantität: Wenige Links von themenrelevanten, hoch autoritativen Domains schlagen Hunderte aus minderwertigen Quellen.
- Themenrelevanz sichern: Verlinkende Seite und Linkziel müssen inhaltlich zusammenpassen, sonst entsteht kein nachhaltiger Mehrwert.
- Anchortext-Mix: Variieren Sie Brand-, URL-, Money- und generische Anker, um ein natürliches Linkprofil zu erhalten.
- Natürliche Verteilung: Eine gesunde Mischung aus Dofollow- und Nofollow-Links wirkt für Suchmaschinen organisch und schützt vor Filtern.
- Langfristige Beziehungen: Setzen Sie auf Kooperationen mit Publishern, Fachredaktionen und Branchenpartnern statt auf einmalige Linkkäufe.
Häufige Fehler beim Dofollow-Linkaufbau
Aus der Praxis von performanceLiebe sehen wir immer wieder dieselben Stolperfallen, die Ihre Investition entwerten:
- Massenkauf billiger Links: PBNs und Linkfarmen liefern kurzfristig Volumen, aber langfristig Penalties.
- Über-Optimierte Anker: Zu viele exakte Money-Keywords als Anchortext lösen den Penguin-Filter aus.
- Themenfremde Quellen: Ein Dofollow-Link aus einem irrelevanten Bereich überträgt kaum Wert und kann Trust-Signale verwässern.
- Fehlende Diversifikation: Wenn 80 Prozent Ihrer Backlinks aus einer einzigen Quelle stammen, wirkt das künstlich.
- Keine Erfolgsmessung: Ohne Tracking von Rankings, Referral-Traffic und Domain-Autorität bleibt der ROI Ihres Linkbuildings unklar.
Ein professionell aufgebautes Dofollow-Linkprofil ist kein Sprint, sondern eine kontinuierliche Disziplin. performanceLiebe unterstützt Sie dabei, hochwertige Dofollow-Links systematisch zu identifizieren, redaktionell zu platzieren und ihre Wirkung messbar zu machen.
Häufig gestellte Fragen
Letzte Aktualisierung: 8. Mai 2026













